
Am Osterwochenende habe ich einen genialen Trip an die Sunshine Coast nördlich von Vancouver und nach Vancouver Island gemacht.
Am Freitagmorgen habe ich als erstes Tabata, eine Mexikanerin, um 7.30 Uhr abgeholt, als 2. Simon aus Vechta, dann Mihee, ein Mädchen aus Korea, und dann noch Dorothea (Doro) aus Hamburg/München. Das war also unsere Crew für das verlängerte Wochenende.
Wir sind dann vollbepackt mit meinem Auto losgefahren.
Als erstes mit der Fähre von Horseshoe Bay nach Langdale an der Sunshine Coast. Das Wetter war so durchwachsen.
Dann weiter gen Norden und mit der Fähre nach Saltery Bay.

In Powell River haben wir dann nach einem Motel ausschaugehalten und auch ein tolles mit 5 Betten gefunden.
Mit Moviechannel, Küche und Wireless-LAN !
Am Strand haben wir dann den Sonnenuntergang bewundert und das erste Bierchen genossen !















Sieht man, das wir Spaß hatten ?

Am Samstagmorgen ging es dann um 8 Uhr auf die Fähre nach Comox auf Vancouver Island.
Abends hatten wir so einen schönen Blick auf die Berge von Vancouver Island gehabt, aber nun war es total zugezogen und eklig.
Naja, wir sind dann durch den Regen auf die Straße gen Westküste gefahren. Die Tour durch die Mitte Vancouver Islands ist ja echt
herrlich. Schöne Seen und Berge und ...
An der Westküste angekommen haben wir uns dann ein Motel in Ucluelet genommen. Dort gab es ja auch genug Auswahl.
Dann haben wir eine Whale-Watching Tour für Sonntag klargemacht und haben uns ordentlich am Long Beach durchpusten lassen.
Das Wetter hat dort immer super schnell gewechselt. Eben noch Sonne, dann Regen, dann Hagel, dann wieder Sonne ...
Es war irgendwie wie an der Nordsee, einfach schön.
Simon und Doro fanden es auch super klasse, Mihee und Tabata waren etwas am frieren und überfordert, möchte ich sagen.
Abends oder zwischendurch auf den Fährfahrten war immer schön UNO spielen angesagt !
Sonntagmorgen mussten wir dann um 9 Uhr zum Wale gucken antreten.
Leider konnten wir nicht auf das offene Meer hinausfahren, da es einfach zu stürmisch war, so mussten wir uns mit dem Inlet begnügen.
Eigentlich hatten wir gehofft mit so einem offenen Speed-Gummi-Boot zu fahren, aber durch das schlechte Wetter und da noch 2 weitere Damen mitfuhren, nahmen wir das geschlossene Boot, wo man aber auch hinten draußen sitzen konnte. Wir wollten unbedingt die dicken orangenen Fischeranzüge anziehen und so konnten wir auch im Regensturm draußen sitzen und unsrichtig durchpusten lassen, das war ein Spaß.
Wir haben dann leider nur ein paar Buckelwale gesehen, die man aber schlecht fotografieren konnte. Na klar sahen wir noch Seals und Seelions, aber die hatte ich ja in Namibia viel besser und hautnah gesehen.
Weisskopfadler flogen auch herum und es gibt dort schon sehr viele Lachsfarmen !
Die Landschaft ist so wunderschön und auf dem Inlet zwischen den ganzen Inseln hindurch zu fahren ist herrlich.
Echt stark.
Danach haben wir uns natürlich den besonderen Regenwald angesehen. Easy Trails mit den Holzwegen, aber schon interessant.
Am Montag machten wir uns dann wieder Richtung Vancouver auf.
Wir haben tatsächlich an der Straße einen jungen Schwarzbären gesehen !!!!
So niedlich und knuddelig, wie ein Teddybär. Er war direkt an der Straße, wir hatten so ein Glück.
Er ist dann aber schnell weggelaufen, da war nicht viel mit Foto.
Das war aber schon toll.
Dann haben wir Cathedral Grove besucht. Riesige alte Tannen und dichter Moosbewuchs, wie in Herr der Ringe, einfach atemberaubend.
In Nanaimo haben wir dann die Fähre nach Horseshoe Bay zurückgenommen bei herrlichem Wetter und super Sicht auf Vancouver und Umgebung !
Ein super Trip !!!!